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Die Familie von Scheel-Plessen
Carl Graf von Scheel-Plessen

Die Familie Scheel-Plessen stammt aus Niedersachsen von der Burg Plesse, wohin sie im 12. Jahrhundert als Herren von Höckelheim ihren Wohnsitz verlegten. Von 1150 bis 1571 war die Burg Sitz der Edelherren von Plesse, die sich nach der Burg benannten. Helmold von Plesse zog mit Heinrich dem Löwen nach Mecklenburg und führte dort einen eigenen Ast der Familie fort, dessen Wappen fortan der mecklenburgische Stier ziert.

Ein Teil dieser Familie wanderte im 17. Jahrhundert nach Dänemark und später nach Holstein aus. Um sich vom mecklenburgischen Ast der Familie abzugrenzen, fügte man dem Stier im Wappen einen zweiten Schweif bei. In Dänemark heiratete der königlich dänische Geheimrat Christian Ludwig von Plessen 1702 Charlotte Amalie Skeel wodurch neben dem Anschluss der Skeel'schen Stammhäuser Fussingoe und Selsoe auch die Namen- und Wappenvereinigung mit der Familie Skeel (später Scheel) erfolgte. Nur die jeweiligen Besitzer der Stammhäuser trugen den Namen Scheel von Plessen, die anderen weiterhin den Namen von Plessen.

Die Familie Skeel gehört zu den uralten Adelsfamilien Dänemarks. Aus Scheel von Plessen wird von Scheel-Plessen und durch Erhebung in den erblichen dänischen Grafenstand (1829) und preußische Anerkennung des Titels (1896) kommt der Titel eines Lehensgrafen hinzu.

 

 

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